ARI Motors GmbH

Erfolgreiche, mittelständische Unternehmen

– ARI MotorsGmbH –

Im Interview:


ARI Motors GmbH

Die ARI Motors GmbH ist Anbieter des aktuell kleinsten Elektrotransporters mit Straßenzulassung in Deutschland. Der Name ARI steht für die japanische Bezeichnung der Ameise – und genauso leistungsstark, wendig und vielseitig sind unsere Fahrzeuge. Unser erklärtes Ziel ist es, kostengünstige und leistungsfähige Elektrotransporter auf deutsche und europäische Straßen zu bringen. Diese sind optimal zugeschnitten für den Einsatz auf „der letzten Meile“. Sie eignen sich sowohl für Kleinunternehmer und mittelständische Betriebe als auch für Großkonzerne im Flotteneinsatz.

Man darf Sie zu den klassischen Familienunternehmen zählen, die unsere mittelständische Unternehmerlandschaft in Deutschland prägen. Was ist Ihr Erfolgsrezept für Ihre gute Unternehmensentwicklung?

Wie so oft, stand die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt am Anfang unseres Unternehmens. Anschließend haben Beharrlichkeit und Fleiß, den ersten Grundstock für den Erfolg gelegt. Mit steigenden Aufträgen war dann die Auswahl der passenden Mitarbeiter enorm wichtig, um die Philosophie und die Ausrichtung des Unternehmens zu prägen und kontinuierlich voran zu bringen. Eine Mischung aus Erfahrung und gesundem Bauchgefühl hat uns bisher dabei immer sehr zuverlässig geholfen.

Wie schätzen Sie den deutschen Markt für kleine (Nutz-)Elektrofahrzeuge ein? Welche Herausforderungen sind in 2021 zu bewältigen?

Wir befinden uns gerade erst am Beginn eines Umbruches nicht nur hin zur Elektromobilität, sondern auch hin zum Thema Neuordnung des Verkehrsraumes und der steigenden Akzeptanz von Leichtfahrzeugen, die besonders auf der letzten Meile für Mobilität sorgen. Da wird sich in den nächsten Jahren noch viel verändern und Dienstleister und ihre Kunden werden durch verändertes Konsumverhalten dafür sorgen, dass auch leichte elektrische Nutzfahrzeuge mehr zum Stadtbild gehören werden.

Welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten nutzen Sie innerhalb Ihrer Finanzstruktur zur Steigerung Ihrer Produktion und Optimierung Ihres Working Capitals?

Wir sind als ARI Motors bislang komplett eigenfinanziert und nutzen weder Kredite noch Finanzinvestoren. Einzig bei der Finanzierung von Einkäufen haben wir bereits frühzeitig die Dienstleistung von Entrafin nutzen dürfen. Entrafin hat uns bereits in einem sehr frühen Stadium unseres Unternehmens, Einkaufsfinanzierungen für unsere Waren ermöglicht und unkompliziert und individuell unsere Bedürfnisse erkannt und entsprechende Dienstleistung angeboten. Wir können die schnelle und einfache Abwicklung sowie die zuverlässige Auszahlung bei Entrafin dringend weiterempfehlen.

11.08.2020 , Borna , Gründer Thomas Kuwatsch und Geschäftsführer Daniel Jacob vorm Fahrzeugpark, Foto Ralph Kunz

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Schönborner Armaturen GmbH

Erfolgreiche, mittelständische Unternehmen

– Schönborner Armaturen GmbH –

Im Interview:


Schönborner Armaturen GmbH

Die Schönborner Armaturen GmbH beschäftigt circa 40 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von ca. 3,5 Mio. Euro. Schönborner produziert Bedienelemente für die Gas-, Wasser- und Abwasserwirtschaft im kommunalen Bereich. Dazu gehören Einbaugarnituren für Hausanschlussarmaturen und Netzarmaturen bis DN 600, sowie Bedienschlüssel und Sonderanfertigungen, aber auch mit der hauseigenen CNC-Abteilung Klein- und Großserienteile für regionale Kunden. Das Unternehmen liefert die Erzeugnisse an den Großhandel in Deutschland und Europa, wie Frankreich, Österreich, Dänemark, Schweiz, Norwegen.

Man darf Sie zu den klassischen Familienunternehmen zählen, die unsere mittelständische Unternehmerlandschaft in Deutschland prägen. Was ist Ihr Erfolgsrezept für Ihre gute Unternehmensentwicklung?

Absolut, die Familie Ebert ist einziger Gesellschafter, andere Eigentümer gibt es nicht. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet als kleine Handelsvertretung von Herrn Ebert. 2006 erfolgte dann die Verlegung des Betriebssitzes von Schönborn (daher auch der Unternehmensname) nach Doberlug-Kirchhain. Dort erfolgte der große Ausbau mit Produktionsstätte, Lager und Büros. Aktuell beschäftigen wir circa 40 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende.

Den Erfolg verdanken wir zum einen Herrn Ebert als kreativer Kopf, der stets neue Projekte entwickelt und vorantreibt. Zum anderen haben wir eine sehr fruchtvolle Zusammenarbeit mit der Technischen Universität in Chemnitz und Cottbus. Gemeinsame Forschungsprojekte (ZIM-Programm) fördern eine kontinuierliche Produktneuentwicklung und damit ein solides Umsatzwachstum. So können wir uns auch von der Konkurrenz mit zukunftsfähigen Neuprodukten abheben. Ständige Weiterentwicklungen und Verbandsarbeit, gerade auch in der Wasserwirtschaft, sind für uns essentiell.

Wie schätzen Sie den deutschen Markt für Armaturen beziehungsweise deren Bedienelemente ein? Welche Herausforderungen sind in 2021 zu bewältigen?

Hierfür ist zunächst wichtig zu verstehen, dass wir die Bedienelemente für Armaturen produzieren. Beispielsweise sind an den Kanälen unterhalb des Erdbodens diverse Ventile und Armaturen. Ebenerdig stehen aber die Bedienelemente. Wir schaffen die entsprechenden Verbindungen zwischen den beiden Einheiten. Als Abnehmer haben wir in diesem Rahmen vorwiegend den Großhandel. Indirekt besteht damit eine hohe Abhängigkeit von den Ausgaben der Kommunen für den Straßenbau, Straßenneubau und Wasserwerke. Hier ist weiterhin davon auszugehen, dass der Markt ein schönes Wachstum erlebt.

Aber auch das Auslandsgeschäft zieht an, insbesondere mit neuen Armaturen und Geschäften mit Skandinavien. Unsere Bedienelemente müssen so ausgestattet werden, dass der Signalfluss für die Leckortung möglich ist. Mit den neuen Produkten und neuen Funktionen haben wir in Deutschland und Skandinavien gute Chancen auf dem Markt. Trotz dem, dass einer unserer wichtigsten Absatzkanäle der Großhandel ist, betrieben wir generell kein Massengeschäft, sondern insbesondere das Geschäft mit Speziallösungen. Wer bloß Masse produzieren will, hat mit einfachen Produkten aus dem Osten starke Konkurrenz.

Zu kämpfen haben auch wir mit dem Fachkräftemangel. Unsere Mitarbeiter kommen vorwiegend aus dem Umkreis, daher ist das generelle Potenzial in einer dünner besiedelten Region begrenzt. Umso wichtiger ist es für uns, Personal bereits für die Ausbildung zu finden und danach zu binden. Teilweise versucht sogar die Konkurrenz, Fachkräfte abzuwerben.

Welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten nutzen Sie innerhalb Ihrer Finanzstruktur zur Steigerung Ihrer Produktion und Optimierung Ihres Working Capitals?

Grundsätzlich nutzen wir den Betriebsmittelkredit der Hausbank für unser Tagesgeschäft. Investitionen hingegen werden über Spezialfinanzierer getätigt (MMV Bank, Grenke u.a.), häufig werden diese Finanzierungen auch über den Lieferanten mitangeboten. Häufig können wir auf den entsprechenden Erstfinanzierungen aufbauen und die nächsten Produkte und Projekte mit diesen Partnern maßgeschneidert finanzieren. Die Einkaufsfinanzierung von entrafin nutzen wir für den Materialaufwand. Die 4 Monate Zahlungsziel passen genau für die Produktionsdauer bis hin zum Verkauf. So können wir mehr einkaufen und schließlich mehr Umsatz generieren.

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Cosmetic Service GmbH

Erfolgreiche, mittelständische Unternehmen

– Cosmetic Service GmbH –

Im Interview:


Cosmetic Service GmbH

Die Cosmetic Service GmbH ist seit 1976 zuverlässiger Lohnhersteller für hochwertige Kosmetikprodukte – Made in Germany. Zu den langjährigen Kunden gehören die Top-Kosmetik-und Gesundheitsmarken, die innovative Produkte, trendige Konzepte, flexible Strukturen, hohe Qualitätsansprüche und kurze Lieferzeiten schätzen. Das Unternehmen ist Lohnfertiger mit starker Entwicklungskompetenz.

Cosmetic Service wurde bereits 1976 gegründet, doch die aktuelle Situation in der Corona Krise setzt auch erfahrene Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wie wirkte sich die Pandemie auf Ihr Unternehmen aus?

Durch die Corona-Pandemie konnten wir 110% Wachstum im Vergleich zum Vorjahr generieren. Dies haben wir erreicht indem wir neue Kunden gewinnen konnten, welche wir auch von unseren Produkten neben den Desinfektionsmitteln überzeugt haben. Somit wird uns dieses Wachstum in unserem Plan 2 Jahre nach vorne bringen.

Mit welchen Problemen hatten Sie bei der Umstellung auf Hygieneartikel und Desinfektionsartikel zu kämpfen?

Hygiene- und Desinfektionsprodukte gehören seit X Jahren zu unserem Sortiment und können somit auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen. Hier war keine Umstellung notwendig.

In der Kosmetik-Branche sind Hygiene-Konzepte auch im eigenen Unternehmen sehr wichtig. Wie schützen Sie Ihre Mitarbeiter und welche Prozesse mussten Sie umstellen?

In unserem Unternehmen gelten grundsätzlich sehr hohe Hygiene-Standards, dies bringen die Produktion von Kosmetik und Hygieneprodukten mit sich. Für einige unserer größten Kunden, wie Disney, Mattel, Sebamed, Fressnapf und Esprit, wurden diese Standards nochmals angehoben. Handschuhe, Mundschutz und der Abstand von 2m zwischen den Mitarbeitern sind daher bereits Standard bei uns gewesen. Weitere Zusatzmaßnahmen laut Verband der chemischen Industrie wurden dann noch ergänzt.

Wie schätzen Sie den chinesischen Medizinmarkt ein? Wird es hier langwierige Folgen durch die Pandemie geben?

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ sagte schon Gustac Freytag im 19. Jahrhundert. Unser Material beziehen wir nur in Europa, doch bereits seit 30 Jahren melden wir Produkte für unsere Kunden in Asien an. Daher glaube ich nicht, dass die etablierten Handelsbeziehungen zwischen China dem rest der Welt durch diese Pandemie beschädigt werden. Es ist schon jetzt kein Nachteil zu erkennen. Unsere Kunden kaufen weiterhin und holen den versäumten Konsum nach. Meiner Meinung nach, wird der Effort in 1-2 Jahren gänzlich vergessen sein.

Welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten nutzen Sie innerhalb Ihrer Finanzstruktur zur Steigerung Ihrer Produktion und Optimierung Ihres Working Capitals?

Wachstum ist für uns von großer Bedeutung. Wir möchten den Erfolg unseres Unternehmens weiterhin ausbauen. Doch Wachstum benötigt Kapital. Kapital für größere Materialbestellungen, höhere Produktionskosten, zusätzliche Gerätebeschaffungen und personelle Ressourcen. Hier setzen wir auf eine ausgewogene Finanzstruktur aus Privateinlagen und einer Einkaufsfinanzierung für unsere Waren.

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EINKAUFSFINANZIERUNG VS. FACTORING

Warentransport entrafin

EINKAUFSFINANZIERUNG IST NICHT FACTORING

Warentransport entrafin
Warentransport entrafin

Unterschiede. Vorteile. Möglichkeiten.

„Einkaufsfinanzierung? Das ist doch so etwas wie Factoring“, hört man nicht selten, besonders in mittelständischen Unternehmen. Doch es gibt zwischen beiden Finanzierungsmodellen deutliche Unterschiede. Gemeinsam dienen sie dazu, die Liquidität in Ihrem Unternehmen zu steigern, um hierüber ungenutzte Chancen zu realisieren und Möglichkeiten für Wachstum zu schaffen. Sogar eine kombinierte Finanzierungsstrategie, die sowohl Einkaufsfinanzierung, als auch Factoring nutzt, ist in den meisten Fällen vorteilhaft für Unternehmen.

FACTORING

Schneller Liquiditätszufluss mit optionalen Zusatzleistungen

Factoring ist eine bereits gut etablierte Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen. Beim Factoring verkauft Ihr Unternehmen seine Rechnungen an den Factor und erhält dafür üblicherweise 80-90% des Rechnungsbetrages als sofortige Zahlung, den Rest, nachdem Ihr Kunde den Rechnungsbetrag an den Factor überwiesen hat.

Optional kann beim Factoring zusätzlich das Forderungsmanagement übertragen werden. Der buchhalterische Aufwand für Tätigkeiten wie Zahlungseingangskontrolle oder -zuordnung, Mahnwesen etc. reduziert sich dadurch deutlich. Einziger Wehrmutstropfen: Etwaige Überfälligkeiten werden durch den Factor eher unpersönlich behandelt, was bei langjährigen Kundenbeziehungen ggf. zu Verstimmungen führen kann.

Für die Finanzierung berechnet ein Factor einen Factoringzins, der sich auf die finanzierten Rechnungsbeträge bezieht, und der auf Jahresbasis üblicherweise zwischen 1,5% und 4,0% liegt. Darüber hinaus berechnet ein Factor die sog. Factoringgebühr, die sich normalerweise auf 0,25 bis 0,5% des jeweiligen Rechnungsbetrages beläuft.

EINKAUFSFINANZIERUNG

Finanzierung für Ihre Wertschöpfung

Während das Factoring erst greift, nachdem die Wertschöpfung vollzogen und die Rechnung an Ihren Kunden geschrieben wurde, setzt die Einkaufsfinanzierung wesentlich früher an: hier werden die zur Wertschöpfung benötigten Waren finanziert.

Dabei fungiert der Einkaufsfinanzierer als Zwischenhändler: er kauft die benötigten Waren auf eigenen Namen und eigene Rechnung von Ihrem Lieferanten und veräußert diese Waren mit einem verlängerten Zahlungsziel von typischerweise 120 Tagen an Sie weiter.

Dieses verlängerte Zahlungsziel können Sie nutzen, um die Waren zu verarbeiten und Ihre Produkte zu fertigen, mithin Ihre Wertschöpfung zu betreiben. Darüber hinaus eröffnet Ihnen die Einkaufsfinanzierung nicht selten die Möglichkeit, größere Mengen zu günstigeren Konditionen zu beziehen bzw. internationale Importe schnell und einfach für die Dauer des Imports zu finanzieren. Ein weiterer Clou: Ihr Lieferant erhält vom Einkaufsfinanzierer den Kaufpreis für bezogenen Waren sofort. Lästige Diskussionen um Zahlungsziele entfallen damit komplett, die Lieferantenbeziehung wird deutlich verbessert und gestärkt.

Für die Einkaufsfinanzierung berechnet der Zwischenhändler eine Handelsmarge, die sich in einer Größenordnung von 2-3% des Warenwertes für den Finanzierungszeitraum von 120 Tagen bewegen sollte.

Beide Finanzierungsprodukte bieten somit gerade für mittelständische Unternehmen Vorteile in  der Finanzierung ihres Umlaufvermögens. Hinzu kommt, dass sie auch kombiniert sehr sinnvoll eingesetzt werden können: während Factoring dafür sorgt, dass zukünftige Liquidität schon heute zufließt sorgt die Einkaufsfinanzierung dafür, dass Liquidität für den Zeitraum der Wertschöpfung gar nicht erst abfließt.

Ob einzeln oder kombiniert eingesetzt: zusätzliche Liquidität bedeutet Realisierung bis dato ungenutzter Chancen und Raum für Wachstum; somit zwei Themen, die für den deutschen Mittelstand immer im Fokus stehen.

Das Besondere an einer entrafin Einkaufsfinanzierung ist die schnelle und sehr einfache Abwicklung über ein digitales Handelssystem. Somit sind Sie mit Ihren Finanzierungen unabhängig von Öffnungs- und Sprechzeiten und integrieren diese Wachstumschance absolut unkompliziert und schnell in Ihre Prozesse.

Schnell & unkompliziert zur Einkaufsfinanzierung

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Schlafteam GmbH

Erfolgreiche, mittelständische Unternehmen

– Schlafteam GmbH –

Im Interview:

Schlafteam GmbH

Schlafteam GmbH zaubert hochwertige Massivholzbetten und passende Massivholzmöbel fürs Schlafzimmer, ganz nach dem Motto „Design trifft Natur“. Die Hölzer stammen aus nachhaltig geführten Wäldern, gefertigt wird von Hand in der eigenen Schreinerei in Oberfranken und das bereits seit 1887.

Was macht Ihr Unternehmen einzigartig?

Wir sind ein Familienunternehmen, darauf sind wir besonders stolz. Denn seit fünf Generationen ist unser Betrieb in der Hand der Familie Holhut. Um genau zu sein – seit dem Jahr 1887. Seitdem stellen wir Möbel in höchster Qualität am Rande des Naturparks Frankenwald in Nordbayern her.

Heute führen Vater und Tochter das Unternehmen mit 28 Mitarbeitern. Peter Holhut entwirft, entwickelt und konstruiert alle Schlafteam-Möbelstücke. Sein Ziel: Natürlich biologische und zeitlose Möbel. In jedem Möbelstück steckt sein Herzblut und seine Leidenschaft für Holz und Design.

Seine Tochter Yvonne Holhut ist die Geschäftsführerin und stets darum bemüht das Unternehmen zum Wohle ihrer Kunden weiter zu entwickeln. Sie ist für Sales, Marketing und Business Development zuständig. Ihr Unternehmen soll sich kundenorientiert für die Zukunft stark machen. Dazu gehört für Sie besonders Nachhaltigkeit und biologische Qualität.

Die Konkurrenz auf dem Markt für Betten und Matratzen ist groß. Was macht Ihre Betten so besonders? Welche Innovationen sind bei einem so klassischen Produkt überhaupt möglich?

Unsere Werkstätten befinden sich auf über 7.000 Quadratmetern in Kupferberg/Nordbayern. Hier werden alle Möbelstücke von Schlafteam hergestellt. Vom Entwurf bis hin zur kompletten Fertigung ist alles Made in Germany.

Außerdem haben wir in unsere Räumlichkeiten einen Showroom für unsere Kunden eingerichtet. Hier können Sie auf über 250 qm alle Möbel live testen, begutachten und Probeliegen.

Eine ökologische und nachhaltige Unternehmenskultur ist Ihnen sehr wichtig. In wie fern wirkt sich das auf die Strukturen und Prozesse im Unternehmen aus?

Wir lieben Holz –

  • Wir verarbeitet nur sortenreine Rohstoffe, die sich jederzeit wieder in den Kreislauf der Natur zurückführen lassen.
  • Wir verwenden vorwiegend nachwachsende bzw. recycelbare Rohstoffe unter Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeit.  
  • Für unsere Waren verwenden wir ausschließlich natürliche Produkte, diese wählen wir nach besonders strengen, eigenen Vorgaben aus.
  • Wir verarbeiten nur zertifiziertes Holz. Unsere Zirbe stammt aus Österreich. Wir kooperieren nur mit Sägewerken, die eine nachhaltige Forstwirtschaft garantieren. Das wird stichprobenartig kontrolliert. Schon beim Design der Möbel achten wir auf einen möglichst effizienten Materialverbrauch.
  • Bevor das Holz in die Produktion kommt, wird es zudem auf Radioaktivität hin untersucht.
  • Wir legen größten Wert darauf, dass die Hölzer frei von Pestiziden und Schadstoffen sind. Im eigenen Werk in Kupferberg/Nordbayern werden sie formaldehydfrei zu verzugsarmen, stabilen Platten verarbeitet. Veredelt werden sie nur mit eigenem Naturöl laut dem Schlafteam-Reinheitsgebot.
  • Ohne Lacke, Beizen oder sonstige chemische Inhaltsstoffe bleibt das Holz frei von Giftstoffen und behält seine hervorragenden Eigenschaften: es nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie langsam wieder ab und sorgt auf diese Weise für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
  • Wir wählen überwiegend Naturmaterialien, sofern die Funktionalität gewährleistet.
  • Wir verwenden Hilfsstoffe, die auf natürlicher Basis hergestellt wurden und keine Problemstoffe beinhalten.
  • Wir gehen sehr bewusst und schonend mit diesen wertvollen Ressourcen um.
  • Schlafteam selbst bemüht sich um eine „reine Produktion“. Also darum, den betrieblichen Energieeinsatz zu optimieren und Wasserverbrauch und Abfall zu minimieren. Wir nutzen die anfallenden Holzspäne aus der Produktion zur Wärmegewinnung und erzeugen auf unseren großen Dachflächen Solarstrom.

Wir lieben Holz, daher kommt an unsere Massivholzmöbel nur natürliches Pflegeöl. Das schützt das Holz unserer Möbel und verleiht ihm einen eleganten, matten Glanz. Denn wir möchten Holz nicht unter einer Schicht Lack verstecken, sondern offen seine Lebensspuren zeigen.

Konsequent natürlich bis zum Schluss: Wir behandeln die Oberfläche unserer Holzmöbel mit Pflegeöl, das wir selbst mit einem Hersteller aus unserer Region entwickelt haben: der Marienölmühle aus Marktleugast. Das Öl besteht aus natürlichem Leinöl aus Nordbayern und mineralischen Pigmenten. Unsere Holzpflegeöl duftet daher angenehm, ist lösemittelfrei und gibt keine giftigen Dämpfe ab. Es wird von uns selbst gemischt und abgefüllt.

Welche Meilensteine in der Entwicklung der Schlafteam GmbH waren besonders entscheidend auf dem Weg zum heutigen, sehr erfolgreichen Unternehmen?

Schlafteam GmbH

Wir waren früher Zulieferer des Betteneinzelhandels. Seit 2017 haben wir einen eigenen Internetshop (www.schlafteam.de) der uns viel mehr Möglichkeiten gibt und von Jahr zu Jahr wächst, das war bis dato der wichtigste Meilenstein in unserem Unternehmen.

Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen und welche Tipps und Learnings haben Sie daraus mitnehmen können?

Die größte Herausforderung bisher war das Umdenken und die Erstellung des Internetshops.

Dies ging so weit, dass wir uns sogar ein eigenes Fotostudio mit einer Fotografin zugelegt haben, um besser und schneller agieren zu können.

Sie fertigen neben den Standards auch individuell nach Maß. In wie weit sind dann digitalisierte bzw. automatisierte Prozesse möglich? Und wohin wird die Entwicklung hier in Zukunft gehen?

Durch den Einsatz von 5achsigen CNC-fräsmaschinen machen wir es möglich: Ihr Traumbett ganz nach Ihren Wünschen. Zeigen Sie uns Ihre Ideen, Ihre Skizzen oder Inspirationsfotos.

In enger Zusammenarbeit mit Ihnen fertigen wir Ihr Wunschbett. Dabei gehen wir auch gerne auf Sonderfarben oder individuelle Beiztöne ein. Außerdem fertigen wir für Sie natürlich auch Betten in Übermaß – zum Beispiel als Familienbett – oder nach Feng-Shui-Maßen. Sie können bei uns auch metallfreie Schränke und Kommoden bekommen, teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit, wir kümmern uns darum.

Innerhalb der vergangenen Jahre haben Sie einen gut funktionierenden ECommerce geschaffen. Welche Schritte waren hierfür entscheidend?

Ausschlaggebend war unser Internetshop, da hier alles perfekt abgestimmt sein muss, um optimalen Kundenservice bieten zu können.

Wie hat sich Ihre entrafin Einkaufsfinanzierung auf Ihr Wachstum ausgewirkt?

Die entrafin Einkaufsfinanzierung hilft uns dabei günstigere Preise bei unseren Lieferanten zu bekommen, was zur Folge hat, dass wir mehr Geld in die Werbung stecken können, dies wiederrum erhöht unseren Auftragseingang und somit ist die genau der richtige Weg.

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SPORER PCS GMBH

Erfolgreiche, mittelständische Unternehmen

– SPORER PCS GmbH –

Im Interview:

Sporer PCS GmbH

Sporer PCS GmbH ist Entwickler und Hersteller von Systemen für die industrielle Teile-Reinigung mit einem Standort in 08606 Mühlental, Sachsen, Nahe der BAB 72. Mit aktuell 31 Mitarbeiter, 3,5 Mio. € Umsatz/a und einer Exportquote von ca. 45 % gehört Sporer PCS GmbH zu den wichtigsten Unternehmen der Region und einem wichtigen Lieferanten in der Automobil-Industrie.

Was macht ihr Unternehmen einzigartig?

Unsere Fertigungstiefe beträgt 95%. Dadurch sind wir in der Lage, die Anlagen kundenspezifisch zu entwickeln und zu produzieren. Wir verstehen uns als dienstleistungsorientierter Problemlöser in allen Bereichen der industriellen Teile-Reinigung, auch oder vor allem auch nach der Lieferung der Anlagen. Als mittelständisches Unternehmen versuchen wir, die Probleme unserer Kunden zu unseren zu machen und zu lösen.

Wie unterscheidet sich der Unternehmensalltag in einem Familienunternehmen von einem fremdgeführten Unternehmen?

Unser wertvollstes Kapital sind unsere Mitarbeiter. Als familiengeführtes Unternehmen sind wir in großem Maße in das Leben der Mitarbeiter und ihren Sorgen und Nöten, aber auch Freuden eingebunden.  Daher ist es manchmal leichter, die Mitarbeiter in zielorientierte Maßnahmen einzubinden, aber auch schwerer, z.B. disziplinarische Vorgänge zu bearbeiten.

Sie haben das Unternehmen Sporer PCS GmbH als Kleinunternehmen gekauft und zu einem wichtigen Lieferanten in der Automobil-Industrie entwickelt. Wie haben Sie das geschafft und was ist Ihr Geheimnis für ein solches Unternehmenswachstum?

Der Aufbau moderner Vertriebsstrukturen war und ist essentiell für das weitere Wachstum des Unternehmens. Wir haben von Anfang an auf die Einführung moderner Technologien und die Zusammenarbeit mit Partnern, z.B. dem Fraunhofer Institut, gesetzt.  Von Vorteil war sicher auch unsere Regionalität im „Automobilland“ Südwestsachsen und Nordbayern.

Warum haben Sie sich dafür entschieden die Sporer PCS GmbH zu kaufen? Welches Potenzial haben Sie im Unternehmen und speziell in der industriellen Reinigungsbranche gesehen?

Sporer PCS GmbH

Vorab: Wir haben nicht die Sporer PCS GmbH gekauft, sondern die Assets der Sporer Maschinenbau GmbH. Den Namen Sporer haben wir behalten, da dieser als eingetragenes Warenzeichen auf dem Markt bekannt war. Wir hatten erkannt, dass die Teilereinigung im Zuge der Automatisierung und Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Mitarbeiter hatten große Erfahrung im Bau von Maschinen aus Edelstahl und in den Vorgesprächen wurde uns von diesen signalisiert, dass sie auch weiterhin im Unternehmen tätig sein wollen.

Einen gewissen Charme hatte sicher auch die Tatsache, dass sich das Unternehmen nur wenige Kilometer von unserem Wohnort befindet.

Als integriertes Familienunternehmen in einer eher ländlichen Region. Welche Bedeutung hat Ihr Unternehmen für die Region und welche Vorteile bietet ein solcher ländlicher Standort?

Als Unternehmen sind wir sicherlich mit der Region verbunden und unterstützen auch diverse Projekte. Sofern möglich, rekrutieren wir unsere Zulieferer auch aus regionalen Unternehmen. Der größte Vorteil unseres Standorts ist, dass noch sehr viel Platz für eine Erweiterung des Unternehmens vorhanden ist und dass wir als Arbeitgeber für die Bewohner der ländlichen Orte attraktiv sind, da man quasi „in Hausschuhen“ den Arbeitsplatz erreicht.

In wie weit hat die Digitalisierung Ihr Unternehmen beeinflusst? Welche Investitionen tätigen Sie aktuelle und in Zukunft in Digitalisierung?

Nach der Übernahme haben wir sofort in die Errichtung eines modernen Systems aus CAD und ERP investiert, welches die Konstruktion bis zur Lagerhaltung durchgängig abbildet. Dieses System wird permanent weiterentwickelt und evtl. neuen Gegebenheiten angepasst. Im Endeffekt ist es uns z.B. möglich, auf „Knopfdruck“ eine Nachkalkulation auszuführen. Bei der Erzeugnis-Entwicklung haben wir konsequent den Fokus auf den Einsatz neuester Technologien bei der Steuerung der Maschinen und der Sensorik gelegt. Unsere Anlagen sind in der Lage, mit den anderen Komponenten einer Fertigungslinie zu kommunizieren. Ebenso ist die ständige Nachverfolgbarkeit der gereinigten Bauteile und die Erfassung der Reinigungsparameter ein Thema.

Warum würden Sie die entrafin Einkaufsfinanzierung anderen mittelständischen Unternehmen weiterempfehlen?

Für ein mittelständisches Unternehmen im Sondermaschinenbau sind die doch mehrmonatlichen Zeiten vom Einkauf der Komponenten, Dienstleistungen usw. bis zum Geldeingang vom Kunden ein Thema. Die Zusammenarbeit mit entrafin sichert die dafür notwendige Liquidität und ist daher ein sehr sinnvoller Baustein der Unternehmensfinanzierung. Besonders positiv sind dabei der digitale, schnelle und einfache Ablauf eines Einkaufsvorgangs.

Schnell & unkompliziert zur Einkaufsfinanzierung

  • Schnelles Working Capital
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